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Wir, die 2. Kompanie sind ab sofort für die Pflege und das äußere Erscheinungsbild des Kreisverkehrs hier bei uns in Sythen zuständig.

Wir haben in 2025 die Patenschaft dazu von die Stadt Haltern am See erhalten.

Es gab einiges zu tun.

Die Bepflanzung war ungepflegt und hatte einen trockenen, durchwachsenen Zustand erreicht, der durch Pflege nicht mehr zu korrigieren war. Alles musste neu gemacht werden.

Ebenso war bei einem Orkan im Winter 2024 das Fundament für den Tannenbaum nach 19 Jahren aus dem Lot geraten. Auch hier musste alles erneuert werden.

Hört sich nach viel Arbeit an: War es auch!

Und abschließend, passend zur Pflanz und Vorweihnachtssaison ist alles fertig geworden.

Dazu ein Artikel aus der Halterner Zeitung:

 

 

Artikel vom 07.11.2025 von Ingrid Wielens Redakteurin der Halterner Zeitung 

Schützen bringen Kreisverkehr in Sythen auf Vordermann

 

 Fast 1000 Pflanzen und viel Manpower

 Vertrocknet, verwildert, vergessen?

 Von wegen.

 In Sythen haben Schützen der 2. Kompanie den Kreisverkehr umgekrempelt – mit System, Manpower und vielen Pflanzen.

 Der Kreisverkehr am Hellweg in Sythen sah lange Zeit nicht mehr hübsch aus. Ein gewisser Wildwuchs hatte sich breit gemacht. Unkraut und vertrocknete Pflanzen störten das Gesamtbild zusätzlich. „Vielfach waren da nur noch trockene Wurzeln in der Erde“, beschreibt Michael Booken, Hauptmann der 2. Kompanie des „Schützenvereins Sythen von 1845“, den Zustand. Manche Bürger seien sogar so weit gegangen und hätten gesagt, dass der Kreisel nur noch zu Weihnachten schön ausgesehen habe, schmunzelt er. Denn zur Adventszeit stellen die Schützen bereits im 20. Jahr in Eigeninitiative einen stattlichen Weihnachtsbaum auf das Rondell.

 Patenschaft übernommen:

 „Wir haben uns die Situation eine Weile angesehen und dann gedacht: ,Eigentlich könnten wir uns auch um die Pflege des Kreisverkehrs kümmern‘“, erläutert Booken weiter. Gesagt, getan: Nach Gesprächen mit der Stadt übernahmen die Schützen jetzt die Patenschaft für den einzigen Kreisverkehr im Ort und gestalteten ihn in mehreren Arbeitseinsätzen komplett neu. Inzwischen hat er sich zu einer ansehnlichen Fläche gewandelt. Jetzt müssen die rund 1000 Pflanzen und Blumenzwiebeln nur noch gut gedeihen.

 Rund 700 Bodendecker wurden gepflanzt – wintergrüner Garmander, dreiblättrige Waldsteinie und kleines Immergrün. Dazu kommen 250 Tulpenzwiebeln der Sorte „Grand Perfektion“ in den Farben der 2. Kompanie – Rot-Weiß. Auch die Fragmente der aus den Borkenbergen stammenden Opfersteine wurden gereinigt und neu platziert.

 Das Fundament für den Tannenbaum wurde erneuert.

 Die Bodenhülse für den Baum hatte sich im Laufe der Jahre gelockert. Zuvor war der Untergrund vorbereitet worden. Die Stadt Haltern lieferte dafür rund 15 Kubikmeter frischen Boden. Die Kosten für Erde und Pflanzen – rund 700 Euro – übernahm sie ebenfalls. Stadtsprecherin Sophie Gessler äußert sich positiv zum Engagement: „Wir freuen uns sehr über den Einsatz der Schützen.“ Die 75 Quadratmeter große Fläche sei „nicht einfach so“, sondern systematisch angelegt worden, betonen die Beteiligten.

 „Da ist ein gutes System drin“, meint Booken augenzwinkernd. Ziel sei ein dauerhaft gepflegtes und optisch ansprechendes Gesamtbild. Ehrenamt hat Tradition Die Kompanie konnte für das Projekt auf viele helfende Hände zurückgreifen. Bis zu 15 Personen waren bei den Arbeitseinsätzen vor Ort. 

 Die Initiative reiht sich ein in eine lange Tradition ehrenamtlichen Engagements der Sythener Schützen. Auch das Ehrenmal und die Außenanlagen an der Mühle werden regelmäßig von Kompanien gepflegt. „Im Dorf muss man was machen – sonst passiert nichts“, heißt es aus den Reihen der Beteiligten. Und: „In der Gemeinschaft etwas zu schaffen – das macht einfach Spaß.“